Golfturniere mit Fernmitgliedschaft: Teilnahme, Kosten und Handicap-Wertung
Eine Fernmitgliedschaft umfasst einen DGV-Ausweis, der vom jeweiligen Mitgliedsclub (Ihrem Heimatclub) ausgestellt wird. Damit sind Sie grundsätzlich turnierberechtigt, wie jedes andere DGV-Mitglied auch. Es gibt jedoch zwei wichtige Unterscheidungen: Welche Turnierarten Ihnen offenstehen und welche Wettspiele Ihr Handicap überhaupt beeinflussen. Alle Informationen für die Turnierteilnahme als Fernmitglied lesen Sie in diesem Ratgeber.
Turniere mit Fernmitgliedschaft auf einen Blick:
- Teilnahmeberechtigt: an den meisten offenen handicaprelevanten Turnieren in deutschen DGV-Clubs und im Ausland nach Ausschreibung des jeweiligen Clubs
- Eingeschränkt: bei Clubmeisterschaften, Mannschaftsspielen (DGL/Liga) und internen Wettspielen des gastgebenden Clubs
- Kosten pro Turnier: ca. 10-25€ reines Nenngeld und 30-80€ Turnier-Greenfee, oft als Inklusiv-Paket für 40-80€
- Handicap-Pflege: läuft automatisch über den Heimatclub nach dem World Handicap System (WHS)
Das erfahren Sie hier:
- Darf ich mit einer Fernmitgliedschaft an Turnieren teilnehmen?
- Handicaprelevant oder nicht: Was zählt für Ihren Handicap-Index?
- Welche Turnierarten stehen Fernmitgliedern offen?
- Turniertypen im Überblick
- Mannschaftsspiele und Liga: Hier wird es eng
- Handicap verbessern ohne Turnier: Die Registrierte Privatrunde (RPR)
- Turnier-Anmeldung: Schritt für Schritt erklärt
- Kosten: Nenngeld plus Turnier-Greenfee
- Handicap-Verwaltung nach dem Turnier
- Praktische Tipps für Fernmitglieder im Turnierbetrieb
- Fern- oder Vollmitgliedschaft fürs Turnierspiel?
- Häufige Fragen und Antworten
Darf ich mit einer Fernmitgliedschaft an Turnieren teilnehmen?
Ja, solange Ihr Heimatclub Mitglied im Deutschen Golf Verband ist, sind Sie offiziell turnierberechtigt. Voraussetzung sind ein gültiger DGV-Ausweis, die Platzreife und ein gültiger Handicap-Index. Alle drei Punkte sind bei einer Fernmitgliedschaft über einen DGV-Mitgliedsclub sichergestellt.
In der Praxis bedeutet das: Sie können sich für nahezu alle handicaprelevanten Turniere in Deutschland anmelden, sofern Sie das geforderte Mindesthandicap nachweisen können. Beim Spielen auf fremden Plätzen sind Sie automatisch Gast, unabhängig davon, ob Sie Voll- oder Fernmitglied Ihres Heimatclubs sind.
Handicaprelevant oder nicht: Was zählt für Ihr Handicap?
Im Golfsport wird zwischen handicaprelevanten und nicht-handicaprelevanten Turnieren unterschieden. Diese Einteilung entscheidet darüber, ob das Ergebnis Ihren Handicap-Index beeinflusst.
Handicaprelevante Turniere werden nach DGV-Standard ausgetragen. Der Platz hat ein gültiges Course- und Slope-Rating, das Spielformat entspricht den WHS-Vorgaben (in der Regel Stableford oder Zählspiel über 9 oder 18 Löcher). Ihr Score wird automatisch an Ihren Heimatclub übermittelt und in der DGV-Datenbank gespeichert.
Nicht handicaprelevante Turniere dienen der Geselligkeit. Dazu zählen Scrambles, Texas-Scrambles, Chapman Vierer oder Sponsoren-Events mit Sonderregeln. Ihr Handicap bleibt unverändert. Das ist kein Nachteil, sondern eine bewusste Entscheidung des Veranstalters.
Tipp: In der Turnierausschreibung finden Sie den Hinweis „handicaprelevant“ oder den veralteten Ausdruck „vorgabewirksam“. Fehlt diese Angabe, fragen Sie kurz im Sekretariat nach.
Welche Turnierarten stehen Fernmitgliedern offen?
Offene Turniere
Offene Turniere machen den größten Teil der Wettspiele in Deutschland aus. Jeder DGV-Mitgliedsgolfer mit passendem Handicap-Index darf teilnehmen. Typische Beispiele sind After-Work-Cups, Wochenend-Stableford-Turniere oder bundesweite Sponsoren-Serien wie der Mercedes-Benz After Work Golf Cup, der von Mai bis Oktober in über 200 deutschen Golfclubs stattfindet.
Achtung bei der Anmeldefrist: Viele Clubs vergeben Startplätze zuerst an die eigenen Mitglieder. Erst danach werden Gäste und damit auch Fernmitglieder berücksichtigt. Bei beliebten Turnieren lohnt es sich, früh zu reservieren.
Hinweis zu Sponsorenturnieren: Manche Sponsoren-Events sind „Guests Only“ und nur für eingeladene Kunden eines Sponsors zugänglich. Der Audi quattro Cup ist ein bekanntes Beispiel hierfür. Achten Sie in der Ausschreibung auf den Hinweis „offen“ oder „Einladungsturnier“.
Interne Clubturniere
Monatsbecher, Präsidentenpreis oder Damen- und Herrenpreise sind oft den Vollmitgliedern eines Golfclubs vorbehalten. Als Fernmitglied gelten Sie hier als Gast und können in der Regel nicht teilnehmen. Ausnahmen sind möglich, wenn ein Mitglied Sie einlädt oder der Club die Wettspiele bewusst öffnet.
Clubmeisterschaften
Die Clubmeisterschaft kürt jährlich den besten Spieler des Vereins über mehrere Runden. Sie ist üblicherweise ein internes Turnier, das den besten Spieler unter den Vollmitgliedern ermitteln soll. Für Fernmitglieder gilt:
- An Clubmeisterschaften fremder Clubs: Keine Teilnahme möglich. Das sind interne Wettspiele, Gäste sind ausgeschlossen.
- An der Clubmeisterschaft des eigenen Heimatclubs: Hier hängt es von der Clubsatzung und der Wettspielausschreibung ab. Viele Clubs schließen Mitglieder mit eingeschränktem Spielrecht oder Zweitmitglieder explizit von der Teilnahme aus. Andere lassen alle Mitglieder zu, wenn die Satzung dies nicht ausdrücklich beschränkt.
Selbst wenn die Teilnahme satzungsrechtlich erlaubt ist, gewinnen Clubmeisterschaften praktisch nur Spieler, die regelmäßig auf der Anlage trainieren und sie in- und auswendig kennen. Wer den Titel des Clubmeisters anstrebt, sollte daher in einer Vollmitgliedschaft im jeweiligen Club Spielrecht und Trainingsroutine sichern.
Tipp: Werfen Sie vor der Anmeldung einen Blick in die Wettspielausschreibung Ihres Heimatclubs. Dort steht klar, welche Mitgliedschaftsformen startberechtigt sind.
Turniertypen im Überblick
Die folgende Tabelle fasst zusammen, welche Turnierarten Ihnen mit einer Fernmitgliedschaft offenstehen und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
| Turnierart | Teilnahme als Fernmitglied | Handicaprelevant? | Typische Kosten |
|---|---|---|---|
| Offene Wochenend-Turniere | Ja | Ja | 60-90€ |
| After-Work-Cups (z. B. AWGC) | Ja | Variiert | 40-60€ |
| Sponsorenturniere (offen) | Ja | Ja | 80-150€ |
| Sponsorenturniere („Guests Only“) | Nur mit Einladung | Variiert | Für eingeladene Gäste oft kostenfrei |
| Interne Clubturniere | Selten, nur auf Einladung | Variiert | 40-100€ |
| Clubmeisterschaft Heimatclub | Theoretisch ja, satzungsabhängig | Ja | Nenngeld plus ggf. Greenfee |
| Clubmeisterschaft fremder Club | Nein | Ja | Entfällt |
| Mannschaftsspiele (DGL/Liga) | Formal ja, praktisch schwierig | Ja | Mannschaftsmeldung |
Mannschaftsspiele und Liga: Hier wird es eng
Die Deutsche Golf Liga (DGL) und regionale Mannschaftsspiele funktionieren nach eigenen Regeln. Zwar dürfen Sie als Fernmitglied formal für Ihren Heimatclub starten, in der Praxis stehen aber drei Hürden im Weg.
1. Bindung an einen einzigen Club pro Saison
Der DGV erlaubt pro Saison nur eine Mannschaftsmeldung pro Spieler. Wer für eine andere Clubmannschaft antreten möchte, muss seinen Heimatclub rechtzeitig wechseln. Entscheidend ist der Stichtag 1. Januar: Liegt die Stammblattführung seit diesem Datum beim neuen Club, sind Sie für dessen Mannschaft startberechtigt. Die Mannschaftszugehörigkeit ist also kein flexibles Konstrukt.
2. Trainingsbindung am Heimatplatz
Mannschaftssport lebt vom gemeinsamen Training. Vorsaison-Camps, wöchentliche Mannschaftstrainings und Vorbereitungsrunden finden vor Ort statt. Wer 200 Kilometer vom Heimatclub entfernt wohnt, ist hier strukturell im Nachteil.
3. Soziale Auswahl durch den Mannschaftsführer
Mannschaftsführer stellen ihr Team aus aktiven Clubmitgliedern zusammen, die sie persönlich kennen. Ein Fernmitglied, das nur zu den Liga-Spieltagen anreist, hat es schwer, eine feste Rolle zu bekommen.
Praktische Konsequenz: Wer regelmäßig Mannschaftsgolf spielen möchte, ist mit einer Vollmitgliedschaft in einem aktiven Turnierclub deutlich besser aufgehoben. Die Fernmitgliedschaft eignet sich für Einzelwettkämpfe und offene Turniere, nicht für seriösen Mannschaftssport.
Ausnahme AK-Mannschaften: In den Altersklassen (AK 30, AK 50, Senioren) sind die Hürden teilweise niedriger. Manche Clubs suchen aktiv nach erfahrenen Spielern für ihre AK-Mannschaft, auch wenn diese nicht vor Ort wohnen. Hier lohnt das direkte Gespräch mit dem Mannschaftsführer.
Handicap verbessern ohne Turnier: Die Registrierte Privatrunde (RPR)
Für Fernmitglieder ist die Registrierte Privatrunde (RPR) das wichtigste Handicap-Werkzeug neben dem Turnierspiel. Eine RPR ist eine vorab angemeldete Privatrunde über 9 oder 18 Löcher, deren Ergebnis wie ein Turnierergebnis in Ihre Handicap-Berechnung einfließt. Sie spielen mit einem Zähler, der das Ergebnis bestätigt. Die unterschriebene Scorekarte geht nach der Runde im Sekretariat über das DGV-Intranet automatisch an Ihren Heimatclub. RPR hat 2021 das frühere EDS-System abgelöst und ist fest im World Handicap System verankert.
Warum RPR für Fernmitglieder besonders relevant ist: Sie können RPRs auf jedem DGV-Platz spielen, nicht nur in Ihrem Heimatclub. In Deutschland wird die RPR in der Regel durch die gastgebende Golfanlage vorab registriert. Eine gesonderte Freigabe des Heimatclubs ist normalerweise nicht erforderlich. Im Ausland oder bei abweichenden Clubprozessen sollte der Ablauf vorher geklärt werden.
Voraussetzungen und Ablauf:
- Platz mit gültigem Course- und Slope-Rating (gilt für nahezu alle DGV-Plätze)
- Anmeldung vor der Runde im Sekretariat des gastgebenden Clubs, oft 24 Stunden vorab
- Zähler mit gültigem Handicap-Index (in vielen Clubs maximal HCPI 36)
- Scorekarte vom Spieler und Zähler unterschrieben, am Spieltag im Sekretariat abgegeben
- Kosten: 5-10€ RPR-Bearbeitungsgebühr plus reguläres Greenfee
- Die Zahl der RPRs pro Saison ist grundsätzlich nicht auf wenige Runden begrenzt. Details wie Anzahl pro Tag, Fristen und Zähleranforderungen regelt die jeweilige Golfanlage bzw. die Spielleitung.
Tipp: Die Greenfee-Kosten senken Sie spürbar mit den Gutscheinen aus der Golfplatz.de-App, die Sie zu jeder Mitgliedschaft bei Fernmitgliedschaft.de kostenfrei erhalten.
Turnier-Anmeldung: Schritt für Schritt erklärt
So melden Sie sich als Fernmitglied zu einem Turnier an:
- Turnier finden: Über den Turnierkalender des Clubs, golf.de, MyGolf oder die vom Club eingesetzte Buchungs- und Turniersoftware, zum Beispiel PC CADDIE, Albatros oder Club in One.
- Ausschreibung lesen: Mindesthandicap, Spielformat, Handicap-Relevanz und Teilnahmeberechtigung prüfen
- Anmeldung mit Ihrer DGV-Ausweisnummer: 15-stellige Nummer von der Vorderseite Ihres DGV-Ausweises
- Bestätigung abwarten: Manche Clubs setzen Gäste auf eine Warteliste, bis das Mitglieder-Kontingent gefüllt ist
- Nenngeld bezahlen: Vor Ort am Turniertag oder per Vorabüberweisung, je nach Club
- Turnier-Greenfee zahlen: Wird zusätzlich beim Check-in fällig, sofern nicht im Nenngeld enthalten
Kosten: Nenngeld plus Turnier-Greenfee
Hier liegt der größte praktische Unterschied zur Vollmitgliedschaft. Vollmitglieder zahlen auf ihrem Heimatplatz nur das Nenngeld. Als Fernmitglied kommen zwei Posten zusammen.
| Kostenposition | Übliche Spanne | Wofür |
|---|---|---|
| Reines Nenngeld | 10-25€ | Organisation, Preise |
| Turnier-Greenfee | 30-80€ | Platzbenutzung am Turniertag |
| Inklusiv-Pakete | 40-80€ | Nenngeld plus Greenfee plus Verpflegung |
| Sponsorenturniere | 80-150€ | Komplettpaket inklusive Abendveranstaltung |
Viele Clubs gewähren Turnierteilnehmern ein reduziertes Greenfee gegenüber dem regulären Tagessatz. Manche Wochenend-Turniere bieten Gästen einen Komplettpreis an, der das Greenfee bereits enthält. Beim Mainzer Winterkönig 2026 zahlen Gäste beispielsweise 70 Euro inklusive Greenfee, Mitglieder nur 15 Euro Nenngeld.
Realistisches Beispiel: Ein offenes Stableford-Turnier in einer mittelpreisigen Region kostet als Fernmitglied insgesamt rund 60-90 Euro. Bei zehn Turnierteilnahmen pro Jahr liegen Sie bei etwa 700-900 Euro Wettkampfbudget. Damit bleiben Sie trotz Turnier-Hobby unter den jährlichen Fixkosten einer Vollmitgliedschaft.
Handicap-Verwaltung nach dem Turnier
Bei einem handicaprelevanten Turnier sendet der gastgebende Club Ihre Score-Daten an den DGV. Von dort geht das Ergebnis automatisch an Ihren Heimatclub. Gleiches gilt für die RPR-Runden. Die Berechnung läuft über das World Handicap System. Ihr neuer Handicap-Index ist meist innerhalb von 24 Stunden in den gängigen Apps (golf.de, MyGolf) sichtbar.
Praktische Tipps für Fernmitglieder im Turnierbetrieb
- Frühzeitig anmelden: Manche Clubs öffnen die Anmeldung erst zwei Wochen vor Turnierstart für Gäste
- Ausschreibung speichern: Spielformat, Wettkampfgericht und Sonderregelungen vorab klären
- Pünktlich erscheinen: Mindestens 30 Minuten vor der Startzeit am Empfang sein
- DGV-Ausweis griffbereit: Ausweis-Nummer und Handicap-Index für den Check-in bereithalten
- Stornierungsregeln beachten: Bei No-Show fallen oft Gebühren an, in manchen Clubs bis zur vollen Höhe des Nenngelds
- Greenfee-Rabatte nutzen: Mit der Golfplatz.de-App, die zu jeder Mitgliedschaft bei Fernmitgliedschaft.de gehört, sparen Sie regelmäßig auch beim Turnier-Greenfee
Fern- oder Vollmitgliedschaft fürs Turnierspiel?
Die folgende Übersicht zeigt, welches Mitgliedschaftsmodell zu welchem Spielverhalten passt.
| Ihr Spielverhalten | Empfehlung |
|---|---|
| 1-10 Turniere pro Jahr, verschiedene Plätze | Fernmitgliedschaft ideal |
| 10-25 Turniere pro Jahr, gelegentlich AK-Meisterschaft | Fernmitgliedschaft funktioniert gut |
| Mehr als 25 Turniere pro Jahr, fest am Heimatplatz | Vollmitgliedschaft günstiger |
| Aktiver Mannschaftssport (Liga) | Vollmitgliedschaft erforderlich |
| Ehrgeiz auf Clubmeister-Titel | Vollmitgliedschaft im jeweiligen Club |
Sie sind sich nicht sicher, welches Modell für Sie passt? Unser Golf-Mitgliedschafts-Rechner vergleicht Voll- und Fernmitgliedschaften auf Basis Ihres tatsächlichen Spielverhaltens.
Fazit & Meinung zum Turnierspiel mit Fernmitgliedschaft
Für Gelegenheits- und Hobbyspieler mit gelegentlichem Turnierehrgeiz ist die Fernmitgliedschaft die wirtschaftlichste Lösung. Sie haben Zugang zu fast allen offenen Turnieren in Deutschland, behalten Ihr offizielles Handicap und sparen die Aufnahmegebühren einer Vollmitgliedschaft. Wer mehr als 25 Turniere im Jahr spielt oder fest in einer Mannschaft starten möchte, sollte die Vollmitgliedschaft in einem aktiven Turnierclub prüfen. Für alle anderen reicht der Weg über den DGV-Mitgliedsclub vollkommen aus.
Die Meinung von Christopher Puttlitz: „Als aktiver Mannschaftsspieler in der NRW-Liga 3.A weiß ich, was Mannschaftsgolf ausmacht: gemeinsames Training, geteilte Vorbereitung, das Bier nach dem Spieltag. Wer das ernsthaft will, braucht eine Vollmitgliedschaft in einem aktiven Turnierclub. Für offene Turniere, AK-Wettkämpfe und Einzelstart reicht eine Fernmitgliedschaft aber vollkommen aus. Mein Tipp an Einsteiger: Erst Turnier-Routine sammeln, dann entscheiden, ob die Liga überhaupt das eigene Format ist.“
Christopher Puttlitz
Christopher spielt seit seinem 12. Lebensjahr Golf und hat über 20 Jahre Erfahrungen auf Fairways und Greens gesammelt. Mit einem Handicap von 11,1 und als aktiver Mannschaftsspieler in der NRW-Mannschaftsmeisterschaft (AK30 Herren I, Liga 3.A) beim Golfclub Gut Neuenhof bringt er echte Wettkampfpraxis mit. Sein Lieblingsplatz neben seinem Heimatclub: Engadin bei St. Moritz.
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Häufig gestellte Fragen zu Turnieren mit Fernmitgliedschaft
Kann ich mit einer Fernmitgliedschaft an Turnieren teilnehmen?
Ja, Sie sind mit Ihrem DGV-Ausweis bei allen offenen Turnieren von DGV-Mitgliedsclubs teilnahmeberechtigt. Eine Einschränkung besteht nur bei Clubmeisterschaften und einigen internen Wettspielen.
Sind Turniere mit Fernmitgliedschaft handicaprelevant?
Ja, sofern das Turnier nach DGV-Standard auf einem handicaprelevanten Platz ausgeschrieben ist. Ihr Ergebnis wird automatisch an den Heimatclub übermittelt und Ihr Handicap-Index wird angepasst.
Was kostet die Teilnahme an einem Golf-Turnier?
Mit einer Fernmitgliedschaft zahlen Sie zwei Komponenten: Nenngeld (10-25€) und Turnier-Greenfee (30-80€). Viele Clubs bieten Inklusiv-Pakete für 40-80€ an. Sponsorenturniere mit Abendveranstaltung kosten 80-150€.
Wie melde ich mich für ein Turnier an?
Über die Website oder das Sekretariat des gastgebenden Clubs. Sie benötigen Ihre persönlichen Daten sowie die 15-stellige DGV-Ausweisnummer.
Kann ich auch ohne Turnier mein Handicap verbessern?
Ja, über Registrierte Privatrunden (RPR) können Sie auch außerhalb von Turnieren handicaprelevante Runden spielen. Voraussetzung ist die Voranmeldung beim gastgebenden Club und ein Marker während der Runde.
Werden Turnierergebnisse aus dem Ausland anerkannt?
Ja, Wettspiele in EGA- und WHS-konformen Ländern (also fast ganz Europa und international) werden für Ihr Handicap berücksichtigt, sofern der Platz ein gültiges Course- und Slope-Rating hat.